St. Gingolf - Bouveret - Villeneuve 


Bouveret - Les Granchettes - Villeneuve

22. September 2016 - Herbst am Genfersee

Noch einmal an meinen Lieblingsgestaden. Immer wieder zieht es mich an den Genfersee. Vorgesehen ist die Route der Rhòne entlang, durch das Naturschutzgebiet Les Granchettes nach Villeneuve. Wir haben zum ersten Mal den Campingplatz Rive Bleu erkundet und einen wunderschönen Platz zum Verweilen gefunden. Das Hotel La Lagune, dessen Lage und Umgebung sind auch sehr schön. Wer weiss, vielleicht gibt es mal einen Urlaub in Le Bouveret. Der Wanderweg entlang der Rhône ist immer wieder ein Erlebnis. Das Gleiche gilt natürlich für Les Granchettes. Beim gleichnamigen Campingplatz gab es eine Pause, damit sich mein alter Monty ausruhen konnte. Weiter ging es dann durch das Naturschutzgebiet in Richtung Villeneuve. Die kleine Stadt haben wir mal auf anderen Wegen erkundet bevor es durchs Wallis Richtung Visp und Thun nach Hause ging.


St.Gingolph France - Bouveret - Schiff Vevey - Montreux

7. September 2016 - Happy Day am Genfersee

  • Wieder einmal haben wir die Reise nach St, Gingolph gewagt. In letzter Zeit sind solche Unternehmungen etwas schwieriger geworden. Monty ist nun ein betagter Senior und nicht immer mit dem gleichen Eifer unterwegs. Auch gilt es, Essen und Decken mitzutragen, damit wir für alle Fälle gerüstet sind. Ein Körperchen, nur Haut und Knochen, liegt nicht gerne hart. Von seinen ehemals 10.5 Kilo sind ihm gerade noch 6.3 Kilos geblieben. Mein Liebling ist aber sehr tapfer und will noch immer gerne leben. Holy ist immer frohgemut mit dabei und fühlt sich mit ihren 10 Jährchen noch jung und fit.
  • Wir sind also vom Bahnhof zum See hinunter gestiegen und dem Quai entlang bis ans Ende der Promenade im französischen Teil des Örtchens gelaufen. Dort haben wir im kleinen Seebistro zu Mittag gegessen, den sorgenfreien Tag und die Aussicht auf den See genossen.
  • Bald ging es den gleichen Weg zurück, am Bahnhof vorbei und in die Höhe zum wunderschönen Wanderweg. Mit einem kurzen Aufenthalt beim Picknickplatz sind wir nach zirka 2 Stunden in Bouveret eingetroffen. Dummerweise hat sich Monty in den letzten Monate angewöhnt, mir immer vor die Füsse zu laufen. Das hat dann wieder einmal mit einen Kniefall meinerseits geendet, einem aufgeschürften Knie und Ellenbogen. Trotzdem, mein Schutzengel hat gut aufgepasst und mich aufgefangen, sodass nichts weiter passiert ist.
  • Ganz besonders schön war dann die Fahrt mit dem Dampfschiff von le Bouveret über St.Gingolph, Vevey nach Montreux. Von dort brachte uns die SBB über Martigny, Visp sicher nach Thun. Münde aber glücklich sind wir ziemlich spät zu Hause eingetroffen.

Von Villeneuve über les Grangettes nach Bouveret

2. Dezember 2015 - Bilder eines schönen Dezembertages

Dieses mal ist geplant, in umgekehrter Richtung zu wandern. Zuerst aber suchen wir uns eine gemütliche Gaststätte, um unseren Hunger zu stillen. Am Quai von Villeneuve werden wir fündig. Das Restaurant Eléphant Blanc bieten ein Buffet an. Also los, reinmarschiert und Platz genommen. Am Buffet suche ich mir von allen Speisen eine Kleinigkeit aus zum degustieren. Da eigentlich alles gut schmeckt, gibt es noch eine zweite Runde. Auch Monty und Holy kommen nicht zu kurz und bekommen etwas zu knabbert.

 

Gut gestärkt machen wir uns später auf den Weg Richtung Les Grangettes. Vorbei am Hafen und dem kleinen Fluss erreichen wir das Naturschutzgebiet. Schön ist es, wieder einmal hier zu sein und wir geniessen die Sonne, die tollen Aus- und Einblicke, die stillen Gewässer die uns immer wieder leise Lieder zuflüstern.

 

Wir treffen unterwegs kaum Menschen an, bei einem Gehöft begrüssen uns zwei zottelige Wesen, auf den Feldern vor Noville arbeiten die Bauern noch im Dezember auf den Feldern. Weiter vorne begegnen wir einer Bienenzucht. Eine kleine Freizeitidylle liegt auch am Weg. Bei der Orientierungstafel von Les Grangettes ist dann für die Pudels erst mal trinken angesagt. Inzwischen haben uns die Schatten der Savoyer Alpten erreicht und wir haben den Sonnenschein hinter uns gelassen.

 

Bald schon erreichen wir die Brücke über die Rhône, welche uns nach Les Bouveret führt. Zum Schluss schauen wir uns noch die Feriensiedlung an, die ein wenig an Venedig erinnert. Schön schaut es aus... Auf der Seeseite von Vevey scheint noch immer die Sonne, aber hier ist es schon kalt geworden. Der Zug lässt auch auf sich warten und Monty friert vor sich hin. Ein Pudelsenior, abgemagert weil er oft nicht essen mag, aber trotzdem immer optimistisch und aufgestellt, immer bereit für Ausflüge und Abwechslungen. Ich wünsche mir sehr, dass er noch recht lange bei mir bleiben darf. Monty ist am 15. Oktober 15 Jahre alt geworden, das heisst in Menschenjahren runde 80ig. Holy ist etwas jünger, mit neun Jahren also erst 56.

Villeneuve - Les Grangettes - Bouveret

Von St. Gingolf nach Bouveret

26. August 2015 Bilder unseres Ferientages

  • Heute Morgen stellt sich mir die Frage: was fange ich mit diesem sonnigen Spätsommertag an? Ist es schöner, zu Hause zu bleiben oder in die Ferne zu schweifen. OK, der Plan ist gemacht, der Fahrplan ausgedruckt, also nichts wie los zum Bahnhof wandern, in den Zug steigen und Richtung Genfersee fahren. Allerdings, die Fahrt von 2:26 Std. ist schon sehr lange, doch sie hat sich auf jeden Fall gelohnt. St. Gingolf empfängt uns Drei mit wunderschönem Wetter, blühenden Blumen und verschiedenen Möglichkeiten.
  • Zuerst steigen wir vom Bahnhof hinunter an den See. Schade, die schöne Restaurant Terrasse ist zerstört, das Hotel im Umbau begriffen und Geduld bis zur Wiedereröffnung im Jahr 2016 ist angesagt. Wir kommen wieder! Nun geht es erst mal dem Quai entlang bis ganz zum Ende der Promenade. Beim Schwimmbad, bereits in Frankreich kehren wir um und suchen  uns ein Plätzchen für das Mittagessen. Sogar Monty ist inzwischen hungrig, was mich besonders freut, ist er doch inzwischen ein recht wählerischer Senior.
  • Nach dem Essen kämpfe ich mal erst mit meiner Bequemlichkeit, vertrödle ich hier bewusst meine Zeit, oder such ich ernsthaft nach dem Wanderweg, den wir schon lange mal gehen wollten.
  • Also doch Wanderweg. Beim Bahnhof stehen Wegweiser, Zeit bis Bouveret 50 Minuten, kann das sein? Der Wanderplaner geht davon aus, dass die Strecke in 1 h 46 m zu schaffen sei. Nun also los, auf den Weg. Erst mal geht es entlang einer gut ausgebauten Strasse weiter und weiter in die Höhe. Super, es gibt immer wieder Brunnen für die beiden Vierbeiner. Endlich ein Abzweiger auf den richtigen Wanderweg, zu meinem Leidwesen noch immer bergauf, doch wir können in den Wald eintauchen, Monty und Holy freut's und mich natürlich auch. 
  • Ein grosses Hurra, die Höhe ist erreicht: 550 üM also nur 176 m Höhenunterschied, was mich trotzdem ins Schwitzen gebracht hat. Etwas später kommen wir an eine Strasse, der wir ein paar Meter folgen. Beim Rastplatz in der Linkskurve gibt es nur ein Schild für Velofahrer. Wir folgen dem Weg nach rechts, auf eine Naturstrasse. Super toll, alles am Schatten, auf einem sehr schönen Weg, immer sanft bergab, ohne dass man das richtig merkt. Die Zeit vergeht und plötzlich befinden wir uns wieder in einem Wohnquartier, wo halt auch Autos verkehren.
  • Schlussendlich erreichen wir die Hauptstrasse, die zu überqueren ist. Dem Quai entlang gelangen wir nach 1 h 30 m zur Schiffstation in Bouveret.
  • Nach einer Kaffeepause besteigen wir das Schiff, überqueren den See und schwimmen über Villeneuve, Schloss Chillon und Montreux nach Vevey. Mit der Bahn geht es durchs Wallis wieder Richtung Thunersee.
  • Ein supertoller Tag, der mich und meine Lieblinge so richtig glücklich gemacht hat. Wenn ich die Bilder anschaue, leuchten sogar die Augen von meinem manchmal etwas traurigen Montylein und die ganze Anstrengung hat ihm mal wieder richtigen Hunger beschert. Müde und zufrieden gehen wir bald schlafen.
Wanderung von St. Gingolf nach Bouveret

St. Gingolf - Bouveret und Vevey

28. August 2014 - Bilder eines schönen Tages

Panorama

 

Nach der Fahrt über Spiez - Visp - St.-Maurice sind wir gut in St.-Gingolf gelandet. Erst mal war eine Besichtigung angesagt. Zwar steht auf der Homepage ein Video zur Verfügung, leider aber nur auf französisch. Na ja, Frankreich ist halt nur ein paar Schritte entfernt. Schauen, wie der Grenzort in Natura aussieht, ist auch nicht schlecht.

 

Also zuerst mal war eine Kaffepause auf einer Seeterrasse angesagt. Da haben wir also gemütlich gesessen und uns am schönen Wetter, der Aussicht auf den See genossen und uns einfach am Dasein gefreut. Anschliessend haben wir die lange Seepromenade erkundet und natürlich Fotos gemacht. Monty und Holy konnten ihr Leben ein Stück weit ohne Leine geniessen und fanden das superschön. Später haben wir uns etwas vom See entfernt und schöne Winkel und Ecken der beiden St.-Gingolf's entdeckt. Der Rundgang hat sich gelohnt, es gibt so vieles zu sehen, wenn man zu Fuss unterwegs ist und sich genügend Zeit nehmen kann.

 

Später ging es dann mit dem Zug zurück nach Bouveret, wo wir uns kurzerhand entschlossen, den Raddampfer "Vevey" für die Überfahr nach Vevey zu benutzen. Dort spazierten wir nochmals dem Strand entlang. Abends ging es dann wieder über Martigny - Visp ins Berner Oberland.

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Ein toller, sonnendurchfluteter Tag hat uns nach vielen Regentagen sehr glücklich gemacht.

 

 

 

 

 


Durchs Naturschutzgebiet Les Grangettes nach Villeneuve

3. Oktober 2013 - Bilder unserer Wanderung


Wieder einmal sind wir hier am Genfersee. Wir lieben diese Wanderung sehr und fahren ab und zu nach Bouveret oder nach Villeneuve, um hier beglückende Momente zu geniessen. Immer wieder gibt es etwas Neues zu sehen und zu erfahren. Das letzte Mal mussten wir wegen zuviel Wasser auf den Wegen herausfinden, wo wir entlang gehen konnten. Komoot hat uns aber ganz gut geführt. Damals haben wir im Wald Spuren von Bibern gefunden, die ganz tatkräftig an Bäumen genagt hatten.

 

Heute haben wir die Tour mit Komoot aufgezeichnet. Das hat grossen Spass gemacht. Die Fotos sind dort direkt am Weg platziert. Die APP für Smartphone und iPhone bekommt man im Internet. Auch das Planen von Touren mit der Anwendung auf dem PC macht Spass, auch wenn es noch an Wanderwegen mangelt.


Le Bouveret und Les Grangettes

2. Juni 2013 - Bilder unserer Wanderung

 

Nach einer langen, regenreichen Periode scheint hier im Wallis wenigstens zeitweise wieder einmal die Sonnen. Der Beginn unserer Wanderung in St.Gingolph war nicht ganz nach unserem Geschmack. Der Regen hat auf dem vorgesehenen Weg seine Spuren hinterlassen und ihn mehr oder weniger in ein Schlammbad verwandelt. So blieb uns nichts anderes übrig, als auf dem Gehsteig der Strasse entlang nach Bouveret zu marschieren. Entlohnt wurden wir von vielen schönen Ausblicken auf den See oder verwunschene Winkel am Ufer.

 

In Bouveret angelangt bekamen Menschen und Hunde erst einmal etwas zu Essen und Ruhe für unsere 2x2 und 2x4 Füsse. Das Essen im "Terrasse du Port" schmeckte uns vorzüglich. Herzlichen Dank an die Familie Grept.

 

Später machten wir uns auf den Weg Richtung Villeneuve. Am Rande des Naturparks les Garngettes führte uns der Weg über den Campingplatz weiter Richtung Villneuve. Der uns bereits bekannte Weg durch das Naturschutzgebiet, vorbei an von Bibern zernagten Baumstämmen, war nicht passierbar. Überbleibsel der Regentage verwehrten uns die gewünschte Passage mit vielen recht tiefen Wasserrrückständen. Also haben wir unser Smartphone zu Rate gezogen, welches uns dann auf gut passierbaren Wegen zum Bahnhof Villeneuve gelotst hat. Toll, der Zug stand bereits für uns bereit um den Heimweg über Lausanne, Bern nach Thun anzutreten.

 

Wieder einmal haben wir eine tolle Wanderung in unserem schönen Heimatland erleben dürfen. Für immer: la Svizzera e  bellissima!


Von Montreux über Les Grangettes bis nach Aigle

23. Oktober 2012 - Bilder unserer Wanderung

Um zirka 11.00 Uhr Start in Montreux mit eher unbekanntem Ziel. Auf jeden Fall folgen wir dem Weg Richtung Schloss Chillon, das wir nach zirka 1 1/2 Stunden erreichen. Schade, können wir das alte Kastell nicht besichtigen, Monty und Holy sind dort nicht willkommen. Leichten Herzens verzichten auch Agnes und ich und wandern weiter Richtung Villeneuve. Zirka 45 Minuten später ist auch das geschafft und wir sehen uns um nach einer Einkehr, damit der knurrende Magen zu seinem Recht kommt. Nach dem Essen ist der Nachmittag schon etwas fortgeschritten und wir machen uns auf den Weg Richtung Les Grangettes. Wie immer ist das Naturschutzgebiet wunderschön und wir vergessen die Zeit und achten auch nicht wirklich auf unseren Weg. Irgendwo verpassen wir die richtige Abzweigung und wandern vergnügt dem kleinen Fluss entlang.

 

So um 17.00 Uhr stellen wir fest, dass wir nicht mehr wirklich wissen, wo wir uns befinden. Zum Glück habe ich mein kürzlich gekauftes Smartphone dabei. Also frisch ans Werk und mal mit Google Maps feststellen, wo wir sind. Es gibt da eine Ortschaft in der Nähe namens Chessel. Phu, noch nie gehört, was nun. Postautoverbindung gibt es keine, Menschen sind unsichtbar, nach einem Weg erkundigen also nicht möglich. Die einzige gangbare Alternative ist, bis nach Aigle zu wandern. Das ist keine leichte Entscheidung angesichts der fortgeschrittenen Jahreszeit. Eigentlich sind wir auch schon recht müde und vom Vorschlag, nochmals 1 1/2 bis 2 Stunden zu wandern wenig begeistert.

 

Schlussendlich bleibt uns jedoch nichts anderes übrig, als diesen Weg unter Füsse und Pfötchen zu nehmen. Noch unerfahren mit den Möglichkeiten von Smartphones lassen wir uns den Weg von Maps zeigen. Er führt uns über landwirtschaftlich genutzte Strässchen und Wege sicher nach Aigle, das wir zum Glück bei Einbruch der Dunkelheit erreichen. Den Zug sehen wir gerade noch abfahren, sodass wir Zeit haben, uns einen Kaffee zu gönnen.

 

Gemäss dem letzten Foto dieses ereignisreichen Tagens sitzen wir um 19.50 Uhr sicher im Zug nach Hause. Hundis schlafen und wir Menschen sind auch ziemlich geschafft. Schön war es aber trotzdem.

 

http://www.artenschutz.ch/grangettes.htm

 

http://www.montreux-riviera.com/de/Kultur_Freizeit/Ausfluege2/Oekotourismus_Kultur/Lesgrangettes

 

http://www.aigle-tourisme.ch/de/index.cfm

 

Hier unten ist der ungefähre Weg, den wir Heute zurückgelegt haben. Ganz schön weit und unendlich lang für unseren Geschmack. (Später nachgeplant mit der Wanderplaner App auf dem Tablet)