Im Kandertal - Kiental


Wandern im Kiental

10. April 2020 - Bilder unserer Wanderung

Mitten in der weltweiten Corona Krise durften wir zu einer Wanderung im wildromantischen Kiental aufbrechen. Aufgrund der vorgeschriebenen Vorsichtsmassnahme haben wir unser Privatfahrzeug den ÖV vorgezogen. Schon die Fahr nach Kiental war etwas besoneres, mit der schmalen Strasse und den vielen Kurven.

 

Oben angekommen, haben wir das Autochen auf dem Parkplatz der Sesselbahn Ramslauenen abgestellt. Uff, an vielen Orten wurden die Parkgebühren erlassen. Da war nun Kiental kein leuchtendes Beispiel. Na ja, vielleicht ist die Kasse bereits leer :)

 

Die Hälfte unseres Weges führte dem Gornerewasser entlang auf wunderschönen Waldwege. Ein stetes auf und ab forderte Aufmerksamkeit und sicheren Stand. Trotzdem, auch stehen bleiben, die Umwelt betrachten und Bilder machen war auch möglich. Der Frühling lässt hier noch etwas auf sich warten, dafür leuchten die Schneeberge im Glanze des Sonnenscheins. Irgendwann musste die Route korrigiert werden, damit wir nicht allzu schnell wieder zum Ausgangpunkt zurück gekommen wären. Also Route erweitern und die nächste Abzweigung anpeilen. Zwischendurch mal absitzen und etwas ausruhen. Wenn mal jemand vorbeikam, haben Sylou und Holy und gut beschützt.

 

Irgendwann sind wir am Fulbrunni eingetroffen und damit auch am Ende des Postautoweges. Nun wanderten wir auf einem Strässchen weiter und konnten das Panorama aus der Höhe geniessen. Die Zeit haben wir dabei vergessen und unser eigenes Tempo gewählt. Eile war nicht notwendig, da wir früh aufgebrochen sind. 

 

Trotzdem, wir sind nach zirka 5 Stunden wohlbehalten am Ziel angelangt. Der Alltag hat und wieder eingeholt. Den schönen Tag und die Erinnerung daran kann uns niemand wegnehmen und sie lebt in unseren Herzen weiter.

 

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Kartenausschnitt Wanderplaner der Berner Wanderwege
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Text zum Lied: Freut euch des Lebens
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Wieder einmal im Kandertal

9. und 11. August 2019 Bilder unserer Wanderung

9. August 2019

Der Entschluss war schnell gefasst: wir wandern der Kander entlang von Mülenen nach Frutigen. Der Fluss führt viel Wasser und erzählt Geschichten von seiner Wanderschaft bis zu fernen Ozeanen. Wir aber erreichen nach einer halben Stunde die Holzbrücke, gehen ein Stück der Strasse entland, bis zur Abzweigung, die uns wiederum zur Kander führt. Erst durchqueren wir ein Waldstück und gelangen dann an den Uferweg. Hier geht es dann alles geradeaus, mit wechselnden Ausblicken auf Fluss und Berge. Dabei immer schön den Lausbub Sylou im Auge behalten, damit er sich nicht ins reissende Wasser verirrt. Beim Flugplatz Rüdle-Ey wechseln wir auf die andere Seite der Kander. Her gibt es ein kleines Paradies auf Seitenweglein, Tümpel und kleinen Rinnsalen. Es ist richtig toll, immer wieder die Seite zu wechseln und Sylou findet viele Möglichkeiten, sich auszutoben. Holy geht schön ihren eigenen Weg und findet den Kleinen einfach carzy. Nach 3 1/2 vergnügten Stunden sehen wir den alten Bahnhof Frutigen vor uns, süss anzusehen und auch die alten Waggons werden bestaunt. Dann folgt ein kleiner Dorfrundgang und eine kurze Kaffepause, bevor wir in den Zug zurück nach Mülenen steigen.

 

10. August 2019

Am folgenden Tag starten wir die gleiche Strecke am Bahnhof Frutigen, Aber "first a coffee" auf einer hübschen Terrasse. Dann also Aufbruch Richtung Frutigen Ressort und unserer Wegstrecke. Wieder nehmen wir die stillen Seitenwege unter die Wanderfüsse. Ich liebe es, hier zu sein und Hundis liebe ihre Freiheit. Zur Auflockerung gibt es hin und wieder kleine Trainingseinheiten, was die Stimmung sichtlich heben kann. Meine Geburtstagsblumen sind dieses Jahr vorzeitig am Blühen, sie heissen schliesslich Herbstzeitlosen. Wiederum geniessen wir die Stille des Waldes, das Flüstern des Wassers und den Gesängen der Vögel. Die Stimmung ist so glücklich und eigentlich zieht es niemanden nach Hause. Gegen Ende unseres Wegen entdecken wir noch ein kleines Seelein, das ein Familienparadies darstellt. Sylou ist sofort auf der Pirsch, ob er irgendwo etwas klauen kann. Von da laufen wir auf einer unbekannten Strecke (Teerstrasse) bis nach Reichenbach. Nun hätten wir eigentlich genug, jedoch ist auch die Strecke nach Mülenen noch zu bewältigen. 

Abmarsch 09:27 - Ankunft 15:18 wir waren doch recht lange unterwegs.  

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Im Winter von Mülenen nach Frutigen

10. Februar 2012 Bilder unserer Wanderung

Heute haben wir mal wieder die Wanderschuhe angezogen und den Fotoapparat eingepackt. Mit dem Zug fuhren wir bis nach Mülenen im Kandertal. Hier haben wir zuerst den Wanderweg links (in Wanderrichtung) der Kander unter die Füsse genommen und sind gemächlich Richtung Frutigen gestartet. Bei Reudlen wechselten wir über die gedeckte Holzbrücke auf die rechte Uferseite. Unterwegs gab es recht viel zu sehen, ist das Wasser doch vielerorts zu Eis erstarrt. Immer wieder hiess es stillstehen und die weisse Umwelt bewundern. Noch nie habe ich meine Pudelfreunde auf einem zugefrohrenen Brunnen mit einem riesigen Eiszapfen an der Wasser-Austrittsröhre fotografieren können. Super, mal wieder etwas Neues. Auch im Fluss Kander gab es riesige Eisberge und zum Teil war das Wasser bei den Wasserfällen auch zu Eis erstarrt. Eigenlich wäre es ganz verlockend gewesen, die tragfähigkeit der Eisdecke auszu probieren, aber die Vernunft hat doch über die Verlockung gesiegt. Wir haben diese Wanderung sehr genossen, obwohl die Temperatur so zirka -8 Grad anzeigte. Da wir alle Drei gut eingepackt waren, hat uns die Kälte nicht viel anhaben können. die ganze Wanderung dauerte für uns zirka 2 Stunden (im Sommer ist sie lauf BWW in 1 Std. 40 Min zu schaffen).

 

Das letzte Bild ist ein Schwan auf dem Thunersee im Licht der untergehenden Sonne.


Von Reichenbach im Kandertal nach Kiental

29. September 20085 - Bilder unserer Wanderung


Von Frutigen zur Hängebrücke Hostalden

31. August 2008 - Bilder unserer Wanderung

Mit Start am Bahnhof Frutigen wandern wir zur neuen Hängebrücke (Grundstäg) im Hostalden. Erst einmal dorfauswärts zur Loufersalmi und über Reinisch und Adelgos zur Hängebrücke. Unterwegs sind links und rechts saftgrüne Wiesen zu sehen und hübsche Bauernhäuser. Am Skulpturenweg versucht Monty sein Glück und wagt einen Blick in die Zukunft.

 

Nun sind wir angekommen. Toll, ein Beizli gibt es auch. Aber erst mal die Brücke besichtigen. Kleinpudel Monty und ich sind mutig, betreten in luftiger Höhe diese Konstruktion und gehen ein paar Schritte. Nein, für kleine Hundefüsse ist dieses Ding nicht optimal. Das möchte ich meinen Lieblingen einfach nicht zumuten. Ausserdem meldet mein Magen sichtlich Unbehagen. Also schnell zurück auf festen Boden, wo Holy und Agnes auf uns warten.

 

Im Beizli überwinden wir den Schreck und geniessen unser Mittagessen. Danach wird die Karte gezückt und nach einer Alternative gesucht. Wir finden einen Weg in der Nähe der Engstligen. So machen wir uns also auf den Weg und werden sehe, was uns erwartet. Toll, wir finden eine alte Holzbrücke – Grantibrücke und können in Ruhe den Fluss überqueren. Holy und Monty finden auch das Flussbett toll.  Am Weg bühlen bereits meine Geburtstagsblumen, die immer rechtzeitig zur Stelle sind – Herbstzeitlosen.

 

Das wäre geschafft. Einmal wieder eine Wanderung im Berner Oberland. Wir haben viel Neues entdeckt, Augen und Ohren offen gehalten und viele Eindrücke gesammelt. Schön war es, über Wiesen, durch Wälder und Auen der Engstligen (Engstlige) entlang zu wandern.

 

Wanderung:  Frutigen – Hängebrücke Hostalen (Grundsteg)

Zeit:              Hinweg      5.4 km / 1h 50m / aufwärts  225m / abwärts 103m

                     Rückweg   5.2 km / 1h 30m / aufwärts    12m / abwärts 123m

 

Distanz: 10.6 km (Wanderplander)

 

Wanderplan Hostalden - Frutigen

Linke Seite    = Frutigen - Hostalden

Rechte Seite = Hostalden - Frutigen

Wanderroute Hostalden - Frutigen


Kandersteg - Blausee - Frutigen

18. Juni 2007 - Bilder unserer Wanderung

Wir haben einen tollen Wandertyp gefunden: Der Kander entlang von Kandersteg nach Frutigen. Das wollen wir Heute in die Tat umsetzen. In Kandersteg angekommen, wandern wir ein kleines Stück durchs Dorf, bevor wir uns nach unserem Weg umsehen. Beeindruckend sind die hohen Berge ringsum, die im Sonnenschein ihre Majestät sichtbar machen.

 

Bald sehen wir den gelben Wegweiser der Berner Wanderweg und wir können uns nochmals über Distanz und weitere Möglichkeiten orientieren. Die Zeit von Smartphone und Navi ist noch nicht angebrochen und wir haben eine Wanderkarte dabei. Also bis zum Blausee benötigen wir zirka 1h. Die Umgebung ist sehr abwechselungsreich und führt durch Wiesen und Wälder, mal nahe bei der Kander, mal etwas erhöht mit Aussicht auf die Berge ringsum. Am Blausee angekommen, besuchen wir natürlich den schönen Park mit Grillstellen und auch das Restaurant für eine kurze Pause. 

 

Nach der Rast nehmen wir den Rest des Weges in Angriff. Natur pur begleitet uns und wir geniessen die Stille abseits vom Rummel einer schnelllebigen Zeit. Vorbei an der Abzweigung Kandergrund laufen wir immer weiter Richtung Frutigen. Nach 2h 55m ist die Tellenburg erreicht. Wir steigen zur Burg hinauf und schauen mal, was davon noch übrig geblieben ist. Anschliessend muss noch der Bahnhof in Frutigen erreicht werden.

 

Wanderung: Kandersteg - Blausee - Frutigen

Zeit: Blausee 1h 30m / Frutigen 3h 40m

Gelände: 60m aufwärts / 460m abwärts

 

Distanz: 13.9 km (Wanderplander)