Wanderung von Sion über die Bisse de Clavau nach St. Léonard
19. März 2009 - Bilder unserer Wanderung
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Fortsetzung ....
Das Unterwallis weist für die Schweizer Verhältnisse ein überdurchschnittlich mildes und sonniges Klima auf: an über 300 Tagen im Jahr scheint in der Kantonshauptstadt Sion die Sonne. Von solch günstigen Bedingungen profitieren die Landwirtschaft und besonders der Weinbau. Der sonnenverwähnte Rebensaft von den Hängen des Rhonetales findet daher bei Kennern besonderen Zuspruch.
Dem Thema Weinbau ist der "Chemin du Vignoble" (Weinweg) gewidmet, ein weinkundlicher Themenweg zwischen martigny und Leut. Vom Bahnhof Sion durchquert man die Stadt in nördlicher Richtung; ein besuch der alerischen Altstadt und des geschichtsträchtigen Planta-Platzes ist empfehlenswert. In gemächlichem Aufstieg gelangt man am Friedhof und an der Hochschule HEVS (Haute ecole va-laisanne) vorbei zum "Chemin de Vignoble".
Das Bächlein, das dem Hang entlangfliesst, ist vor alter Zeit von Menschenhand angelegt worden. Es handelt sich um die "Bisse de Clavau", eine der traditionellen Walliser Suonen, mit denen bis heute bei Trockeheit der Boden gewässter wird. Auf konstanter Höhe verläuft die Toute der Bisse entlang durch die Rebberge. Wundervoll ist der Blick auf die grüne Ebene des Rhonetals und auf die dahinterliegenden Alpenfipfel. Auf der Handseite gibt es imposante, bis zu vier Metrer hohe Trockensteinmauern zu bestaunen.
Unterhalb von Les Granges verlässt man die Bisse. Nach kurzem Abstieg gelangt man ins Siedlungsgebiet der beiden zusammengewachsenen Dörfter Uvrier und St-Leonard. Zum Abschluss erwartet uns eine besondere Attraktion: am nördlichen Dorfrand von St.Leonard befindet sich der Grösste unterirdische See Europas. Das in einer zugigen Grotte liegende Gewässer kann von April bis November auf geführten Besichtigungsrouren mit Ruderbooten befahren werden.
Auskunft Telefon 027 203 22 66 oder www.st-leonard.ch
